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Pädagogik und Rehabilitation bei Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung

 

Den Schwerpunkt am Lehrstuhl bilden Lehre und Forschung im Bereich der schulischen und außerschulischen Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistiger und komplexer Behinderung. Die Forschungs­ergeb­nisse fließen in die Lehre in den Bachelor- und Master-Studiengängen "Lehramt für sonderpädagogische Förderung" sowie im Masterstudiengang "Rehabilitationswissenschaften" im Studienschwerpunkt "Komplexe Behinderung" ein. Weitere Informationen zu den Lehr- und Forschungsschwerpunkten des Lehrstuhls finden Sie in den Profilen der einzelnen Dozierenden in der Rubrik "Personen" .

 

Nachrichten aus dem Bereich Pädagogik und Rehabilitation bei Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung :

Mit Fassungslosigkeit blicken wir nach Potsdam, wo Ende April vier Mitmenschen in ihrem Zuhause getötet und eine weitere Person schwer verletzt wurden. Unsere Gedanken sind bei den Opfern der Gewalttat, und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und allen nahestehenden Personen. Wir sehen uns in der Pflicht und in der Verantwortung, unser eigenes Handeln zu reflektieren und unseren Beitrag zu leisten. Aus Respekt vor den Opfern möchten wir dieses Geschehnis nicht unkommentiert lassen und sehen uns als Wissenschaftler*innen, Heil-/ Sonderpädagog*innen und Bürger*innen in der Verantwortung, von Gewalt betroffene Menschen mit Behinderung nicht zu übersehen.

Seit Oktober 2019 wird der Podcast Hörensagen durch Kolleg*innen der Lernwerkstatt produziert. Das Format dreht sich inhaltlich um diverse Themen aus Bildung, Erziehung, Pädagogik, Psychologie usw. und soll die Lebenswege diverser Personen und diese praktischen Felder näher beleuchten. Dazu gibt es pro Folge einen Gast, der zu einem bestimmten Thema interviewt wird. Der neue Podcast dreht sich um den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Zu Gast sind Dr. Caren Keeley und Jessica Geuting vom Lehrstuhl Pädagogik und Rehabilitation bei Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung. Zu finden auf Spotify und bei allen anderen Anbietern.

Liebe Studierende,

die Informationsveranstaltungen zur Anmeldung Ihrer Bachelorarbeit für das Wintersemester 2021-22 findet am Mittwoch, den 21.04.2021 von
13.30 bis 14.30 Uhr via Zoom statt.

Zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an Lukas Fürst (lfuerst3@uni-koeln.de).

Weitere Hinweise zur internen Anmeldung und zum entsprechenden Formblatt entnehmen Sie bitte der Rubrik „Studium und Lehre“ unter „Prüfungen und Abschlussarbeiten“.

Die Mitarbeitenden des Lehrstuhls für Pädagogik und Rehabilitation bei Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung haben mit einer Vielzahl von Beiträgen an der 55. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften teilgenommen (digitale Durchführung vom 9.9. bis 11.9.2020). Das gemeinsam konzipierte Symposium „Komplexe Vulnerabilitäten. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung" untergliederte sich in vier Teilbeiträge zu vulnerabilitätstheoretischen Überlegungen (Ph. Seitzer/T. Dins), zu institutionellen Anforderungen und Herausforderungen in der Behindertenhilfe (J. Fischer-Suhr), zur Gesundheitskompetenz/Health Literacy des Personenkreises (M. Busch) und zum digitalen Teilhabe- und Bildungsrecht (C. Keeley/T. Stommel). Das Symposium wurde von Vertr.-Prof.'in Dr. Caren Keeley moderiert und mit Prof.'in Dr. Sophia Falkenstörfer fand sich eine fachkundige Diskutantin, die die verschiedenen Perspektiven der Teilbeiträge in einen übergeordneten Rahmen verortete und somit das Symposium mit ethischen Implikationen beschloss. Darüber hinaus wurden zwei Einzelbeiträge besonders gewürdigt: Bei der Wahl der drei besten wissenschaftlichen Beiträge der Tagung belegte Lena Grüters Einzelbeitrag mit dem Titel „Teilhabebeeinträchtigungen durch psychische Mehrbelastung bei Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung – Ein weitgehend übersehenes Phänomen" den dritten Platz und der Einzelbeitrag von Timo Dins mit dem Titel „Teilhabe, Bedarfe und Bedürfnisse. Untersuchung eines Spannungsfeldes" den ersten Platz. Über unsere Website informieren wir Sie über anstehende Veröffentlichungen der Beiträge.